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Großraum München

Family Office kauft ehemaligen Intaurus-Firmensitz

Im Rahmen eines Asset Deals geht der frühere Hauptsitz von Intaurus in Dachau an ein Family Office aus Bayern. Die Unternehmensgruppe hatte das Objekt in einer Sale-and-Lease-Back Transaktion 2011 erworben, einen Teilbereich abgerissen und 2015 für den jetzigen Mieter neu errichtet. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Das Light Industrial-Objekt in der Rudolf-Diesel-Straße 12 besteht aus einem mehrteiligen Gebäudeensemble auf einem ca. 8.500 m² Grundstück und befindet sich 5,7 km von der Münchener Stadtgrenze entfernt. Durch die Errichtung eines neuen Firmensitzes in der Dachauer Kopernikusstraße und Bezug im Jahr 2020, war das Objekt für den Investor nicht mehr betriebsnotwendig geworden.

Knapp die Hälfte der insgesamt ca. 5.900 m² Lager-, Produktion- und Büroflächen entfallen auf einen 2.500 m² umfassenden, durch Intaurus 2015 für den heutigen Nutzer errichteten Neubau. Die anderen Bestandsgebäude und ihre Anbauten bieten ca. 2.500 m² (Baujahr 1989) sowie 810 m² (Baujahr 1966) Lager- und Gewerbeflächen. Hinzu kommen insgesamt 58 Pkw-Stellplätze. Die Liegenschaft ist zu 95 % langfristig an einen Einzelnutzer vermietet.

Der ehemalige von Intaurus in Dachau wechselt den Besitzer.© Intaurus
„Vom Erstkontakt bis zum Verkaufsabschluss vergingen gerade einmal vier Monate“, berichtet Clemens Kerscher, Geschäftsführer bei Realogis, der die Transaktion begleitet hat. „Der Großraum München ist bei Anlegern gut nachgefragt und das Interesse an Light Industrial Objekten wie diesem oder der kürzlich in Beilngries veräußerten Automotive-Immobilie nimmt weiter zu. Die Renditen sind auch für Objekte mit einem Verkaufsvolumen unter 20 Millionen Euro stark gesunken."